Hilfen zur Erziehung



Soziale Gruppenarbeit nach §29 SGB VIII

Die vielfältigen Problemlagen der Gruppenmitglieder finden Berücksichtigung im Rahmen eines helfenden und problemlösenden Gruppenprozesses. Die schulische und berufliche Ausbildung bzw. eine Arbeitsaufnahme werden begleitet. Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch mit Schule, Betrieb und Elternhaus. Die Gruppenmitglieder treffen sich in regelmäßigen Abständen, um gemeinsam einen Teil ihrer Freizeit zu gestalten und individuelle Problemlagen zu thematisieren. Zusätzlich gibt es gemeinsame Unternehmungen an den Wochenenden oder in den Ferien. Schwerpunkt einer solchen Gruppenbetreuung liegt in gemeinsamen erlebnisorientierten Aktionen, die einen lebendigen Gruppenprozeß fördern und Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung geben.

Erziehungsbeistand nach §30 SGB VIII



Intensive sozialpädagogische Einzelfallhilfe nach § 35 SGB VIII 

Die Jugendhilfe wird verstärkt mit jungen Menschen konfrontiert, die sich in ausgeprägten Lebenskrisen, hervorgerufen durch eine Vielzahl von negativen Lebenserfahrungen, befinden. Oftmals kann mit anderen sozialpädagogischen Ansätzen eine Stabilisierung ihrer Lebenssituation nicht mehr gewährleistet werden. In solchen Fällen bietet sich eine intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung als Alternative zur stationären Unterbringung an. Die Maßnahme ist individuell auf den jungen Menschen abzustimmen und erfordert zeitintensive Beziehungsarbeit durch die Betreuungsperson. Oftmals steht zunächst die lebenspraktische Hilfe wie die Suche nach einer geeigneten Wohnmöglichkeit oder die Unterstützung bei Behördengängen im Vordergrund. Gleichzeitig versuchen wir, durch intensive erlebnispädagogische Aktionen und daran gekoppelte Beziehungsarbeit die Situation des jungen Menschen zu stabilisieren, damit er seinen Platz in der Gesellschaft finden kann. 

 



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